Sicher durchs Interview

Sicher durchs Interview

 

Was erwartet mich beim persönlichen Interview oder Gespräch

 

Die Bewerbung ist abgesandt – und dann kommt der Anruf, eine Mail ein Einladungsschreiben. Die erste Hürde ist genommen, man ist einen Schritt weiter auf dem Weg zum Traumjob!

 

Doch dann kommen die ersten Unsicherheiten und Zweifel. Was erwartet mich, wie kann ich mich vorbereiten? Ein Bewerbungsgespräch wirkt auf Kandidaten oft wie eine Blackbox mit unbekanntem Inhalt.

 

Das muss so nicht sein. Die Gespräche laufen meist nach einem ähnlichen Schema ab – und Sie können sich sehr gut darauf vorbereiten.

 

Je besser die Vorbereitung, desto weniger Fallstricke werden sich auftun.

 

Die Phasen des Bewerbungsgesprächs – und wie man sie sicher meistert:

 

  1. Der Start – Beziehung aufbauen :

Kaffee, Tee, Wasser? Der Start des Gesprächs dient dem Aufbau der Beziehung, mit der die Kommunikation beginnt. Mit einem „nein“ zu diesem Angebot starten Sie das Gespräch gleich mit einer Ablehnung gegenüber Ihrem künftigen Arbeitgeber. Nehmen Sie das Getränk an, und lassen Sie es lieber stehen, wenn Sie Bedenken haben, dass Sie sich vollkleckern oder man das Zittern Ihrer Hände beim Trinken sehen könnte.

 

Meistens wird kurz über die Anreise geplaudert, wie die Fahrt so war, viel Verkehr? haben Sie auch alles gleich gefunden? Nutzen Sie diesen lockeren Smalltalk um auch nonverbal Sympathie zu aufzubauen, lächeln Sie, schauen Sie Ihren Gesprächspartner in die Augen.

 

 

  1. Warming-up – Überblick über den Gesprächsablauf

Anschließend gibt der Interviewer Zeitrahmen und Zielsetzung des Interviews vor.

 

Beim Warming-Up stellen sich die Gesprächsteilnehmer vor. Dieser Teil dient nicht in erster Linie der

Informationsbeschaffung, sondern ebenfalls dem Beziehungsaufbau. Ein paar Informationen zum Zeitrahmen und zur Zielsetzung des Interviews sollen dem Bewerber Sicherheit vermitteln.

 

Nutzen Sie ebenfalls in dieser Phase offen und sympathisch zu wirken, lächeln, aktiv zuhören, Blickkontakt – und merken Sie sich Namen und Positionen der Teilnehmer

 

 

  1. Selbstpräsentation – Motivation und Fähigkeiten darstellen

Jetzt kommt ein wichtiger Teil des Auswahlgespräches – man bittet Sie sich selbst vorzustellen. In dieser Erzählphase haben Sie meist zehn Minuten lang Gelegenheit, sich frei sprechend vorzustellen. Jetzt geht es darum die Motivation darzulegen, warum genau dieser Job in genau dieser Firma, und natürlich weshalb Sie besonders für diesen Job geeignet sind.

 

Dies ist eine sehr wichtige Phase des Gespräches, in der man mit einer guten Vorbereitung punkten kann. Der Personaler sammelt hier Informationen, auf die er später eingehen kann. Was in dieser Phase gut kommuniziert wird, wird in der nächsten Runde nicht mehr hinterfragt.

 

Viele Bewerber orientieren sich an ihrem Lebenslauf, denn der chronologische Aufbau gibt ein wenig Halt und eine Struktur vor. Möglich ist aber auch, prägende Phasen hervorzuheben, wenn diese besondere Eigenschaften oder Kompetenzen befördert haben.

 

Achten sie darauf, die Zeitvorgabe nicht dramatisch zu unterbieten, aber auch nicht zu überziehen. Mit lebendigem, selbstsicherem Auftreten kann man in dieser „Freestyle“-Phase erste Punkte sammeln.

 

 

 

Sicher durchs Interview

 

 

  1. Fragerunde – jetzt wird nachgehakt

Jetzt wird die Auswahlkommission durch einen Dialog versuchen bestimmte Eigenschaften, wie

Skills, Kognition, Motivation und sozial-zwischenmenschliches Verhalten, genauer zu ergründen.

Inhalte sind dabei die aktuelle berufliche Situation, Interessen, Erfahrungen, Kompetenzen,

Potential und Eignung.

 

In dieser Phase werden auch die berühmten Stärken und Schwächen abgefragt. Hierzu sollte man je drei Stärken und Schwächen vorbereitet haben. Bei den Stärken sollte man mindestens ein Beispiel parat haben, wie sich diese Stärke im Beruf oder auch Privatleben positive bewährt hat. Bei den Schwächen sollte man ergänzen, wie man die Schwäche versucht zu beheben. Achtung – hier keine Allgemeinplätze bringen, sondern wirklich auf die Person bezogen antworten.

 

In dieser sog. Explorationsphase ist es wichtig, schlagfertig, kreativ aber zugleich ehrlich zu sein. Personaler wissen, an welchen Stellen sie piken müssen, um allzu aufgepumpten Bewerbern die Luft rauszulassen.

 

Die positive Nachricht – auch viele der in der Explorationsphase gestellten Fragen sind bekannt und können gut vorbereitet werden.

 

 

  1. Informationen zum Unternehmen und zum Job

In dieser Phase stellt der Personaler das Unternehmen vor und informiert den Bewerber

über die Anforderungen und Aufgaben der offenen Stelle.

 

Es ist letztlich die Wiederholung der Stellenausschreibung, und bedeutet für den Bewerber Zeit sich zu sammeln, sich Nachfragen zu überlegen – und trotzdem genau zuzuhören, denn es könnten wichtige Informationen zu Überstunden und Gepflogenheiten erwähnt werden, mit denen man als Einsteiger später leben muss.

 

Diese Phase fällt unterschiedlich aus, manchmal werden viele  Informationen bereits in Phase 2 übermittelt, und ist relativ kurz – ich habe Auswahlverfahren erlebt, in der der Fachvorgesetzte hier ins Schwärmen gekommen ist und stolz, lange und ausführlich erzählt. Auch wenn es lang wird – keinesfalls unterbrechen!

 

 

  1. Fragemöglichkeit und Feedback

Jetzt haben Sie  die Möglichkeit, Unklarheiten auszuräumen und noch mal Ihr Interesse an

der Stelle zu signalisieren.

Hier können und sollten Sie noch offen Fragen klären bzw. alles von Interesse klären. Es ist durchaus legitim, nach den Rahmenbedingungen in dem Unternehmen zu fragen, nach Urlaubsregelungen, Überstunden, Verdienst.

 

Manchmal bittet man Sie um ein Feedback zum Gespräch. Wie haben Sie das Gespräch empfunden, wie geht es Ihnen jetzt? Seien Sie ehrlich, geben Sie ruhig zu, dass Sie nervös waren, oder dass Sie eine bestimmte Frage irritiert hat, die Personaler sind Profis und merken das sowieso.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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  1. Abschluss – Cool Down

Jetzt wird es wieder locker und Bewerber beginnen nun frei zu reden, da sie das Gefühl haben, dass das Interview vorbei sei. Doch Vorsicht: Auch die Äußerungen in dieser Phase gehören noch zum Gesamtbild, das Sie hinterlassen.

 

Also gilt auch hier: Offen und ehrlich sein, sich nicht zu sehr verstellen – und auf der Hut bleiben.

So neigen Bewerber auch dazu, das bisher nicht angerührte Getränk jetzt auszutrinken (s. Phase 1), und kommen ins Erzählen. Vorsicht – ich habe schon erlebt, dass dadurch der positive Eindruck aus den Vorrunden zunichte gemacht wurde. Lieber stehen lassen und gehen, natürlich nicht, ohne sich zu verabschieden.

 

Der Cool-Down ist nicht viel mehr als eine freundliche Verabschiedung. Abreise, Wetter,

sonstiges Geplänkel, all das taugt für zwei drei Sätze auf dem Weg zur Tür.

Wer jetzt nicht beim Rausgehen gegen die Glastür läuft oder einen möglichen Vorgesetzten mit

der Kaffeetasse in der Hand auf dem Flur über den Haufen rennt, hat alles überstanden – und

kann von jetzt an hoffen und sich selbst die Daumen drücken, wenn Gespräch und Jobbeschreibung denn gefallen haben.

 

Cooling-Down sind diese letzten Sekunden allerdings noch nicht. Das Niveau der gelassenen

Spannung und der freundlichen Aufgeschlossenheit sollte gewahrt bleiben, bis man wirklich

draußen auf der Straße ist.

Berufliche Veränderung – gehen? bleiben? oder was?

Ein immer wieder kehrendes Thema im beruflichen Coaching ist die Frage nach beruflicher Veränderung. Soll ich bleiben, soll ich das Unternehmen wechseln oder mache ich mich sogar selbstständig?

Oder ist es an der Zeit, mehr das Privatleben und die Worklifebalance in den Vordergrund zu stellen, beruflich kürzer zu treten und das „Leben“ zu genießen? Ein Sabbatical sogar?

Wohin, was, wann, wie – soll und will ich mich verändern?

Dies sind entscheidende Fragen, zu denen es nicht in einer oder zwei Coachingsitzungen absolute Klarheit geben wird.

Veränderung braucht seine Zeit – ein wichtiger Punkt hierbei ist der Ökocheck. Hierbei überprüft der Coach mit dem Coachee die Verträglichkeit des Ziels mit dem inneren und äußeren System des Coachees, zum Beispiel mit dessen Werten und seinem sozialem Umfeld. Mit dem Öko Check soll sichergestellt werden, dass keine unbedachten oder destruktiven Veränderungen in Gang gebracht werden.

Will zum Beispiel ein junger Familienvater in die Selbstständigkeit wechseln, so konkurieren eventuell seine Wert nach persönlicher Entwicklung und Kreativität in der aktuellen Lebensphase mit dem Wert Sicherheit seines familiären Systems.

Offenbaren sich ungewollte Konsequenzen, so muss entweder das Ziel verändert werden oder es wird eine Einigung durch ein Coachingformat (wie internale oder externale Verhandlung) herbeigeführt.

Meine Erfahrung als Coach ist, dass es bei diesen Veränderungswünschen nur in seltenen Fällen eine sehr schnelle Klarheit gibt. Ein guter und verantwortungsvoller Coach sollte hier den Druck aus der Fragestellung nehmen und den Coachee dabei unterstützen, in die Antwort sozusagen Stück für Stück, Tag für Tag hinein zu wachsen.

Dies hat Rainer Maria Rilke in seinem Gedicht über die Geduld sehr gut beschrieben. Deshalb habe ich heute dieses Gedicht als Abschluss meines Blogbeitrages gewählt – und wie immer, wenn Sie Fragen zu dem Thema haben, schreiben Sie mir eine Mail oder rufen Sie mich an, wir finden eine Lösung.

Über die Geduld
(von Rainer Maria Rilke)

Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und
dann gebären…

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit…

Man muss Geduld haben

Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

Wirkung von Farben in Präsentationsmedien – durch bewussten Einsatz von Farben überzeugen

Häufig besteht Unsicherheit über die Verwendung und Wirkung von Farben bei der Erstellung von Präsentationsmedien.

Wie viele Farben kann/sollte ich in einer Präsentation verwenden?

Welche (psychologische) Wirkung haben bestimmte Farben?

Dies werde ich auch häufig im Zusammenhang mit der Vorbereitung der (Selbst-) Präsentationen für Bewerberauswahlverfahren/Assessmentcenter gefragt.

Grundsätzlich gilt für die Verwendung von Farben – ob für Präsentationen allgemein oder Bewerbungspräsentationen:

Für das Flipchart:

  • Maximal drei Farben
  • Blau oder schwarz für den Text
  • rot oder grün für Passagen, die hervorgehoben werden sollen
  • rot hat hier die stärkere Wirkung

Für den Einsatz von Moderations- bzw. Metaplankarten

hierzu gibt es demnächst auf dem Blog einen eigenen Betrag

Für Powerpoint:

  • Helle Hintergrundfarbe verwenden
  • Maximal drei Farben
  • Blau oder schwarz für den Text
  • rot oder grün für Passagen, die hervorgehoben werden sollen
  • rot hat hier die stärkere Wirkung
  • Animationen Sparsam und gezielt einsetzen – den Betrachter nicht überladen

Deutschlands attraktivste Arbeitgeber 2015

Im Rahmen der jährlichen Universum Student Survey geben Studierende Auskunft zur Attraktivität von Arbeitgebern, zu ihren Karrierezielen und zu weiteren Themen rund um Beruf und Karriere.

In diesem Jahr beteiligten sich 34.607 Studierende von 140 deutschen Hochschulen.

Welches sind die attraktivsten Arbeitgeber im Jahr 2015 in Deutschland?

Welchen Unternehmen gelingt es aktuell am besten, Studierende für sich zu begeistern und sich damit einen entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb um die besten Talente zu sichern

Hier finden Sie die Antwort:

Die attraktivsten Arbeitgeber 2015

Einen Bericht der Wirtschaftswoche zu der Arbeitgeberattraktivität 2015 finden Sie hier:

Bericht der Wirtschaftswoche zur Arbeitgeberattraktivität

 

Bewerbung ist Werbung – ein klares Profil als Grundlage des Selbstmarketings

Im Karriere- und Bewerbungscoaching kommen Bewerber oft an die Stelle an der sie sich oder mich fragen „Was kann ich denn überhaupt?“ Die Frage stellen sich nicht nur Schul- und Studienabgänger, auch langjährig Beschäftigte sind sich ihrer fachlichen und persönlichen Stärken, Softskills usw. oft nicht (mehr) bewusst.

Die Herausarbeitung eines klaren Profils als Grundlage für das Selbstmarketing ist in einer Bewerbungssituation ein wichtiger Baustein für den Erfolg, denn

eine Bewerbung ist Marketing in eigener Sache

Ihr zu vermarktendes Produkt hier sind Sie selbst. Und dieses Produkt müssen Sie ganz genau kennen, mit allen Stärken und auch mit allen Schwächen.

Um sich erfolgreich bewerben zu können brauchen Sie ein klares Bild von dem, was Sie gut können und auch darüber, wo Ihr persönlicher Entwicklungs- und Weiterbildungsbedarf besteht.

Beantworten Sie in einem ersten Schritt die folgenden Fragen. Insbesondere Berufsanfänger sollten hier nicht allein an die beruflichen Bereiche denken. Eine ganze Reihe von Fähigkeiten haben wir uns in unserem Privatleben, zum Beispiel bei unserem Hobby angeeignet.

Fragestellungen zur Ermittlung meines Alleinstellungsmerkmals – meiner JSP (JuniqueSellingProposition):

  • Über welche Qualifikationen verfüge ich?
  • Worin habe ich Erfahrungen gesammelt?
  • Was kann ich besonders gut?
  • Was macht mir am meisten Spaß?
  • Was kann ich anderen gut beibringen und erklären?
  • Zu welchen Themen oder Bereichen fragen mich andere um Rat?
  • Was fällt mir schwer?
  • Was mag ich gar nicht?
  • In welchem Bereich würde ich mich weiter bilden?

Fragen Sie auch Freunde und lassen sich Feedback dazu geben, was Sie besonders macht.

Oder Sie wenden sich an einen Karrierecoach. Er/Sie verfügt über spezielle Methoden und Kenntnisse, Kompetenzen und Stärken zu erfragen und zu erkennen. Gemeinsam mit Ihnen arbeitet der Karrierecoach Ihr persönliches Profil als Grundlage Ihres persönlichen starken Selbstmarketings aus.

Für Ihren beruflichen Erfolg!

 

 

Arbeitszeugnis – Aktuelles BAG-Urteil

Ich möchte heute auf ein aktuelles  Urteil des Bundesarbeitsgerichts aufmerksam machen,  Der neunte Senat des Bundesarbeitsgerichtes beschäftigt sich hierin mit der Darlegungslast im Streit um eine bessere Schlussnote im Arbeitszeugnis.

Der Leitsatz des BAG-Urteils (Urteil vom 18. November 2014, – 9 AZR 584/13):

Hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer im Zeugnis bescheinigt, er habe seine Leistungen „zur vollen Zufriedenheit“ erbracht, hat der Arbeitnehmer im Rechtsstreit vor den Gerichten für Arbeitssachen die Tatsachen vorzutragen und zu beweisen, die eine bessere Schlussbeurteilung rechtfertigen sollen.

Das Urteil ist sehr lesenswert. Sie können es gerne über das Kontaktformular auf meiner Webseite www.siebenlist-coaching.de anfordern, ich sende es dann per Mail zu.

 

 

Fragen nach Stärken und Schwächen

Die mögliche Frage im Bewerbungsgespräch nach den persönlichen Stärken und Schwächen bereitet vielen Bewerbern Kopfzerbrechen. Diese Frage wird im Bewerbungs-Coaching dann gerne an mich weiter gegeben – „Was kann ich denn darauf sagen ?“

Sich auf diese Frage gut einzustellen sollte ein wichtiger Teil der Vorbereitung auf das Auswahlgespräch sein.  Bewerber glänzen in den Verfahren vermeintlich mit Stärken wie „Teamfähigkeit, hohem Engagement, Flexibilität, Kreativität…“. Auf die Nachfrage – „wie zeigt sich ihre Stärke konkret“ oder „können Sie ein Beispiel dazu nennen“, kommt dann oft nicht mehr viel nach.

Was sollten Sie beachten – wie können Sie sich vorbereiten:

Im Bewerbungscoaching arbeite ich mit dem Bewerber im Hinblick auf dessen Kongruenz und Authentizität seine persönlichen Stärken und Verbesserungspotenzale heraus. Mindestens drei Stärken werden dann individuell formuliert und mit mindestens zwei konkreten Beispielen belegt, idealerweise aus dem Berufsleben, möglich auch aus dem privaten Bereich (insbesondere bei Berufsanfängern).

Bei den Schwächen/Verbesserungspotenzialen gehe ich ähnlich vor. Hier genügt es aus meiner Sicht, sich auf zwei Verbesserungspotenziale vorzubereiten. Wichtig ist dann zu erläutern was Sie tun, um hier eine Besserung zu erlangen. Hierbei geht es um Reflektion – Bewerber die behaupten, sie haben keine Schwächen, gewinnen hier keine Punkte.

Zusammenfassung/Überblick:

Stärken

  • Finden Sie mindestens 3 persönliche Stärken, die sich für den Job, auf den Sie sich beworben haben,  positiv auswirken
  • Formulieren Sie hier nicht in Nominalisierungen, sondern als Ich-Aussage mit Verben oder Adjektiven
    • Statt Durchsetzungsvermögen – ich kann andere überzeugen
    • Statt Engagement – ich bringe mich gut und über die Maßen ein
    • Statt Kreativität – ich habe immer/häufig gute Ideen
  • Nennen Sie mindestens 2 konkrete Beispiele zu jeder Stärke

Schwächen/Verbesserungspotenziale

  • Finden Sie mindestens 2 Verbesserungspotenziale
  • Formulieren Sie hier nicht in Nominalisierungen, sondern als Ich-Aussage mit Verben oder Adjektiven
  • Sagen Sie gleich im Anschluss an die genannte „Schwäche“ welche Maßnahmen Sie ergreifen, um hier eine Verbesserung zu erreichen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf dem Weg zu Ihrem Traumjob.